Am Montag ging es dann mit der Gruppe und dem Truck los nach Spitzkoppe, einer Felsformation in Namibia, wo wir einen wunderschönen Sonnenuntergang beobachteten. Wir wurden gebrieft über den Ablauf und der Routine in der Gruppe. Am nächsten Tag ging es auf eine Cheetah Farm, wo Geparden vor dem Abschuss gerettet wurden. Dort konnten wir drei der ausgewachsenen Großkatzen streicheln und im Anschluss bei der Fütterung der restlichen und „wilden“ Geparde zuschauen.
Tags darauf hieß es zeitig aufstehen um Richtung Etosha Nationalpark zu fahren. Wir hielten kurz in einer kleinen Stadt und relaxten dann den restlichen Tag im Camp, denn am nächsten Tag hieß es 4.00 Uhr aufstehen, damit wir pünktlich zum Sonnenaufgang im Etosha Nationalpark sind. Wir sahen eine Menge Tiere, die sich rings um die riesengroße Salzpfanne (ein ausgetrockneter See) tummelten. Darunter auch Löwen, was uns natürlich besonders freute. Den Abend verbrachten wir am Wasserloch in unserem Restcamp, wo allerdings nur ein Schakal vorbeischaute. Am nächsten Tag ging es 4.30 Uhr raus, wie auch alle restlichen Tage. Wir fuhren gen Norden und zelteten am Ufer des Okavango River. Im Wasser sahen wir Hippos, die nachts manchmal auch über den Zeltplatz laufen, und am anderen Ufer Angola.
Danach ging es auch schon nach Maun in Botswana, von wo wir aus eine dreitägige Mokoro- Exkursion ins Okavango Delta machten. Zwei Passagiere und das Gepäck in einem Kanu – der Fahrer musste sich ganz schön anstrengen um die Balance zu halten. Morgens und abends machten wir mit lokalen Guides jeweils Führungen durch das Delta und sahen dabei Gnus, Elefanten, Schlangen, Giraffenknochen und allerlei Vögel. Am letzten Abend sangen und tanzen die Einheimischen für uns und wir machten mit, wurden dabei aber von zwei aggressiven Baboon Spiders (Tarantel) gestört, die dann schnell aus dem Weg geräumt wurden. Nach dem Delta ging es weiter nach Kasane an den Rand des Chobe Nationalparks, wo wir einen Bootscruise machten und dabei unzählige Nilpferde im Wasser sahen. Ein Krokodil am Ufer rundete unsere tierischen Erlebnisse ab.