Einmal die Victoria Fälle sehen, dabei Namibia und Botswana durchkreuzen, das hatten wir uns vorgenommen, bevor uns das kalte Deutschland wiederhaben sollte. Aus verschiedenen Gründen entschlossen wir uns dazu eine Tour zu buchen. Start war Windhoek, Ziel waren die Victoria Fälle, dazwischen Botswana, insgesamt 16 Tage.
Am 29.11. ging es nachts um 3 Uhr mit dem Bus nach Joburg, wo wir mit dem Taxi zum Flughafen fahren wollten. Der Busbahnhof lag allerdings mitten im gefährlichen City Center und uns war bei all den zwielichtigen Gestalten und dem heruntergekommenen Stadtkern ziemlich mulmig zumute. Von der Touristeninformation aus buchten wir ein Taxi, das uns zum Flughafen bringen sollte. Unterwegs erhöhte der Fahrer aber noch einmal den Preis von 200 auf 250 Rand mit einer fadenscheinigen Begründung. Doch was blieb uns anderes übrig als zu bezahlen, wir wollten ja nicht mit all unserem Gepäck mitten am gefährlichsten Ort Johannesburgs ausgesetzt werden. Letztlich kamen wir gut am Flughafen an und flogen mit Kulula nach Windhoek, der Hauptstadt Namibias. Da der Flughafen etwas außerhalb ist, sind wir auch hier wieder mit dem Taxi zu unserem Backpacker gefahren.
Als ich im Zimmer meine Reisetasche öffnete, traute ich meinen Augen kaum. Hat da nicht jemand aus meiner noch vollen und ungeöffneten Schachtel Cookies die leckersten Kekse (nämlich die hellen) rausgefuttert, den Deckel nicht richtig zugemacht und somit meine ganzen Klamotten vollgekrümelt?! Ich hoffe sie haben gemundet!
Am nächsten Tag ging es früh raus, denn mit dem Bus ging es von Windhoek nach Swakopmund, wo dann der offizielle Tourstart war, wir die Reiseleiterin Malu und die restliche multinationale Gruppe von 19 Leuten, die von Cape Town gestartet sind, kennenlernten. Mit dabei waren fünf Australier, drei Amerikaner, zwei Neuseeländer, zwei weitere Deutsche, zwei Schweizer, zwei Portugiesen, ein Mexikaner, ein Kanadier und eine Dänin. Dazu noch Moses, der Fahrer, und Franco, der Koch.