Verfasst von: nancyfaraway | Dezember 21, 2007

Abschied

Es ist Zeit, Abschied zu nehmen.

Abschied von einem tollen Land.

Abschied von tollen Menschen.

Abschied von einer tollen Zeit.

Morgen geht unser Flieger zurueck in die Heimat. 40 Grad Temperaturunterschied. Und Kulturschock. Wir sehen uns. Ich wuensche euch allen ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!  

Verfasst von: nancyfaraway | Dezember 18, 2007

Himmel über Afrika

Nirgendwo habe ich schönere Himmel bestaunen können als hier auf dem afrikanischen Kontinent und vor allem bei meiner letzten Reise. Besonders Sonnenauf- und –untergänge sind beeindruckend, aber auch Wolkenformationen und wenn es beginnt zu regnen. Und den Nachthimmel mit tausenden funkelnden Sternen der Südhalbkugel natürlich nicht zu vergessen, die man nirgendwo besser und leuchtender sehen kann als hier. Leider kann man den Sternenhimmel nicht fotografieren, dafür hier ein paar andere Impressionen:

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Letzten Freitag passierten wir dann fast ohne Probleme die Grenze zu Zimbabwe um die Victoria Falls im gleichnamigen Ort zu sehen. Wie immer ging es auch an diesem Tag früh raus, gegen um 7 Uhr waren wir an der Grenze. Jeder bekam seinen Stempel in den Pass, nachdem 30 US Dollar für das Visum bezahlt wurden. Nur unser einer Kanadier musste 65 Dollar bezahlen. Es lief alles problemlos und wir stiegen in den Bus. Doch schon nach ca. 1km kam ein Kontrollposten, der die Quittungen sehen wollte. So sehr vertraut man also in diesem Land den Behörden. Aber nicht jeder hatte eine Quittung bekommen, so zum Beispiel Fernando, der Mexikaner, der sein Visum schon lange vor der Reise beantragen musste. Also fuhr der herrische Polizist mit uns zurück zur Grenze, wo nach einer halben Stunde unsere Reiseleiterin alles geregelt hat.

In Victoria Falls angekommen, bezogen wir unseren Dorm, indem wir zu 15. schliefen. Danach wurden wir Millionäre. Zimbabwe hat eine Inflation von mehr als 2000% und als wir 10 US Dollar tauschten, bekamen wir 11 Millionen Zimbabwe Dollar in „kleinen“ Scheinen, sprich 100 000 Zim Dollar – Scheinen. Nun rannte jeder mit einem dicken Bündel Geld in der Tasche herum, was im Prinzip nichts wert ist. Die Geschäfte sind leer und wenn es etwas gibt, ist es unsagbar teuer. So kostet ein Bier 3 Mio. Z$ und ein mickriger Burger mit einem kleinen Fleischbällchen 4 Mio. Z$.

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Wir besuchten die spektakulären Victoria Fälle, die aber nicht ganz so massiv waren wie auf den Postkarten, da am Anfang der Regenzeit der Zambesi noch nicht so viel Wasser führt. Dennoch waren sie atemberaubend und wir hatten sogar das Glück einen Regenbogen über den Fällen zu sehen, als die Sonne herauskam. Außerdem fühlten wir uns wie Popstars, da an jedem Aussichtspunkt eine Horde Kinder auf uns zu rannte um sich mit uns fotografieren zu lassen. Wenn sie sich dann auf dem Display der Digitalkameras betrachten konnten, freuten sie sich wie verrückt.

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Den Abend brachten wir in einem Nobelhotel zu, wo wir ein zu teures Buffet mit Fleisch vom Warzenschwein und Buffalo genossen. Dazu gab es Marimbaklänge von einer einheimischen Gruppe, zu der wir zum Abschluss ausgelassen tanzten. Es war also ein gelungener Abend mit der ganzen Gruppe am Ende unserer Reise.

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Am nächsten Tag ging es auch schon wieder nach Bloemfontein. Aber vorher machte Jan noch Bungee Jumping in die Schlucht des Zambesi und Sabbi und ich verhandelten hart auf dem Crafts Market. Mit dem Taxi ging es über die Grenze nach Livingstone in Zambia, von wo wir aus nach Joburg flogen. Von dort ging es mit dem Bus wieder nach Bloemfontein, wo wir kurz vor Mitternacht gut ankamen.

Verfasst von: nancyfaraway | Dezember 18, 2007

Von Spitzkoppe zum Chobe Nationalpark

Am Montag ging es dann mit der Gruppe und dem Truck los nach Spitzkoppe, einer Felsformation in Namibia, wo wir einen wunderschönen Sonnenuntergang beobachteten. Wir wurden gebrieft über den Ablauf und der Routine in der Gruppe. Am nächsten Tag ging es auf eine Cheetah Farm, wo Geparden vor dem Abschuss gerettet wurden. Dort konnten wir drei der ausgewachsenen Großkatzen streicheln und im Anschluss bei der Fütterung der restlichen und „wilden“ Geparde zuschauen.

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Tags darauf hieß es zeitig aufstehen um Richtung Etosha Nationalpark zu fahren. Wir hielten kurz in einer kleinen Stadt und relaxten dann den restlichen Tag im Camp, denn am nächsten Tag hieß es 4.00 Uhr aufstehen, damit wir pünktlich zum Sonnenaufgang im Etosha Nationalpark sind. Wir sahen eine Menge Tiere, die sich rings um die riesengroße Salzpfanne (ein ausgetrockneter See) tummelten. Darunter auch Löwen, was uns natürlich besonders freute. Den Abend verbrachten wir am Wasserloch in unserem Restcamp, wo allerdings nur ein Schakal vorbeischaute. Am nächsten Tag ging es 4.30 Uhr raus, wie auch alle restlichen Tage. Wir fuhren gen Norden und zelteten am Ufer des Okavango River. Im Wasser sahen wir Hippos, die nachts manchmal auch über den Zeltplatz laufen, und am anderen Ufer Angola.

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Danach ging es auch schon nach Maun in Botswana, von wo wir aus eine dreitägige Mokoro- Exkursion ins Okavango Delta machten. Zwei Passagiere und das Gepäck in einem Kanu – der Fahrer musste sich ganz schön anstrengen um die Balance zu halten. Morgens und abends machten wir mit lokalen Guides jeweils Führungen durch das Delta und sahen dabei Gnus, Elefanten, Schlangen, Giraffenknochen und allerlei Vögel. Am letzten Abend sangen und tanzen die Einheimischen für uns und wir machten mit, wurden dabei aber von zwei aggressiven Baboon Spiders (Tarantel) gestört, die dann schnell aus dem Weg geräumt wurden. Nach dem Delta ging es weiter nach Kasane an den Rand des Chobe Nationalparks, wo wir einen Bootscruise machten und dabei unzählige Nilpferde im Wasser sahen. Ein Krokodil am Ufer rundete unsere tierischen Erlebnisse ab.

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Verfasst von: nancyfaraway | Dezember 18, 2007

Deutscher als Deutschland

Swakopmund ist eine Stadt mitten in der Wüste, nach Westen vom Atlantik begrenzt und im Norden, Osten und Süden von Sand umgeben. Eine Stadt mitten im Nichts. Eine Stadt, die fast deutscher als Deutschland ist. Obwohl Namibia keine 30 Jahre unter deutscher Kolonialherrschaft stand, hat die Zeit sichtlich Spuren hinterlassen. Die Straßen heißen Bismarckstraße, Anton- Lubowski- Straße und Bahnhofstraße, es gibt Thüringer Roster in den Fleischereien und Stollen Dresdner Art in den Bäckereien. Es wird deutsch gesprochen und in Jugendstilhäusern gewohnt.

Das ganze Wochenende verbrachten wir in Swakopmund. Wir hatten die Gelegenheit in der Namib Dessert Quadbike zu fahren und zu Sandboarden. Erst ging es die Dünen hoch und runter mit den Quads bis wir zum Sandboarden kamen. Dort ging es auf Brettern liegend mit 60 Sachen die Dünen runter. Fun ohne Ende! Die restliche Zeit erkundeten wir die Stadt, besuchten das Museum und chillten an einer Bar am Strand.

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Verfasst von: nancyfaraway | Dezember 18, 2007

Eine Reise ins „richtige“ Afrika

Einmal die Victoria Fälle sehen, dabei Namibia und Botswana durchkreuzen, das hatten wir uns vorgenommen, bevor uns das kalte Deutschland wiederhaben sollte. Aus verschiedenen Gründen entschlossen wir uns dazu eine Tour zu buchen. Start war Windhoek, Ziel waren die Victoria Fälle, dazwischen Botswana, insgesamt 16 Tage.

Am 29.11. ging es nachts um 3 Uhr mit dem Bus nach Joburg, wo wir mit dem Taxi zum Flughafen fahren wollten. Der Busbahnhof lag allerdings mitten im gefährlichen City Center und uns war bei all den zwielichtigen Gestalten und dem heruntergekommenen Stadtkern ziemlich mulmig zumute. Von der Touristeninformation aus buchten wir ein Taxi, das uns zum Flughafen bringen sollte. Unterwegs erhöhte der Fahrer aber noch einmal den Preis von 200 auf 250 Rand mit einer fadenscheinigen Begründung. Doch was blieb uns anderes übrig als zu bezahlen, wir wollten ja nicht mit all unserem Gepäck mitten am gefährlichsten Ort Johannesburgs ausgesetzt werden. Letztlich kamen wir gut am Flughafen an und flogen mit Kulula nach Windhoek, der Hauptstadt Namibias. Da der Flughafen etwas außerhalb ist, sind wir auch hier wieder mit dem Taxi zu unserem Backpacker gefahren.

Als ich im Zimmer meine Reisetasche öffnete, traute ich meinen Augen kaum. Hat da nicht jemand aus meiner noch vollen und ungeöffneten Schachtel Cookies die leckersten Kekse (nämlich die hellen) rausgefuttert, den Deckel nicht richtig zugemacht und somit meine ganzen Klamotten vollgekrümelt?! Ich hoffe sie haben gemundet!

Am nächsten Tag ging es früh raus, denn mit dem Bus ging es von Windhoek nach Swakopmund, wo dann der offizielle Tourstart war, wir die Reiseleiterin Malu und die restliche multinationale Gruppe von 19 Leuten, die von Cape Town gestartet sind, kennenlernten. Mit dabei waren fünf Australier, drei Amerikaner, zwei Neuseeländer, zwei weitere Deutsche, zwei Schweizer, zwei Portugiesen, ein Mexikaner, ein Kanadier und eine Dänin. Dazu noch Moses, der Fahrer, und Franco, der Koch.

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Verfasst von: nancyfaraway | November 28, 2007

Eine halbe Apotheke…

… habe ich wegen meiner Nasennebenhöhlenentzündung (paranasal sinusitis) bekommen. Aber keine Sorge, mir geht es schon wieder etwas besser! So muss ich nun dreimal am Tag etwas gegen die Schmerzen einnehmen, vor dem Essen etwas für den Magen, weil ich nach dem Essen Antibiotika nehmen muss, die auf den Magen schlägt – das Ganze zweimal am Tag. Dazu noch Nasenspray. Ach und die Malariaprophylaxe natürlich nicht zu vergessen, da wir morgen nach Namibia und Botswana aufbrechen. Ich fühle mich wie die chemische Keule in Person. ;)

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